Die ehemalige Lesehalle der Kurverwaltung im Bad

 

 

1926 wurde dies Gebäude als Lesehalle für die Kurgäste gebaut. Im selben Jahr wurde auch die Brücke errichtet. Beide Dinge überforderten den Etat des Kurdirektors und er musste seinen Hut nehmen.

 

1929 erweiterte man den kleinen Bau durch zwei Veranden links und rechts. In der Sommerzeit wurde der Raum nun auch für den katholischen Gottesdienst genutzt.

 

1945 diente das Gebäude als Wohnung für Flüchtlinge und für die Familie des Hotels „Stadt Hamburg“, welches das britische Militär für ihre Ortskommandantur beschlagnahmt hatte.

 

1946 wurde dort die „Badschule“ untergebracht, die Schule für die Kinder des „Lager Pelikan“ und der Bewohner im Ortsteil Bad.

 

1947 begann so langsam der Kurbetrieb und die ehemalige Lesehalle beherbergte wieder das Büro des Kurdirektors. Die andere Hälfte war an ein Fotogeschäft vermietet. Es folgte die Nutzung als Ausstellungsraum für Meldorfer Webereien, und teilweise auch als Aquarium.

 

1982 erfolgte ein Umbau und das Gebäude wurde als Informationszentrum der Kurverwaltung genutzt.

 

1995 diente es als Kunsthallig.

 

Seit 2003 beherbergt es das Restaurant „Die Insel“ und die Apotheke „Wattenmeer“.

 

Claus Heitmann/AGO

1926 Lesehalle

1960 Kurverwaltung